Schlaf

Wer unter Schlafproblemen leidet, kann sich im Alltag oft nicht konzentrieren. Man hat Angst vor dem Straßenverkehr, oder davor in wichtigen Meetings zu versagen. Man fühlt sich leer, wie eine wandelnde Hülle und was, wenn man die kommende Nacht wieder kein Auge zumacht?

Aber keine Panik, Schlafstörungen sind meist nur vorübergehend. Sollten sie sich dennoch manifestieren, ist das oberste Gebot: Nicht im Bett liegen bleiben. Das klingt zwar kontraproduktiv, hat aber durchaus Sinn. Indem man aufsteht, aus dem Schlafzimmer geht, entkoppelt man das Problem „Ich kann nicht schlafen“ vom Ort des Geschehens. Das Gehirn soll sich dort wohlfühlen und nicht grämen.

Ein weiterer Schlaftipp ist, eine ordentliche Schlafhygiene zu betreiben. Das Schlafzimmer soll gemütlich sein: die Matratze, die Bettwäsche, das Licht, der Raumduft. Dem Ganzen kann man nachhelfen, indem man sich beispielsweise ein Pillowspray mit Zirbelholzgeruch besorgt. Die ätherischen Öle der Zirbel wirken beruhigend. Weiterhin ist es extrem wichtig, nicht zu viel und zu fettig vor dem Schlafengehen zu essen. Der Darm muss dann Schwerstarbeit leisten und das merkt der gesamte Organismus.

Zur Schlafhygiene gehört auch, dass man nicht jeden Abend spät nach Hause kommt, dann noch den Haushalt machen muss oder im schlimmsten Fall direkt ins Bett geht. Der Geist ist nach einem ereignisreichen Abend noch zu sehr beschäftigt, denkt über die letzten Stunden nach und schweift dann schnell ab zu größeren Problemen. Besser ist es, sich vor dem nächtlichen Zubettgehen, mit einem wiederkehrenden Ritual zu beschäftigen. Dabei ist es gar nicht so wichtig, was dieses Ritual beinhaltet, sondern dass es immer wieder geschieht. So wissen sowohl Körper, als auch der Geist: „Ah, langsam ist es soweit. Wir können uns beruhigen. Wir gehen jetzt ins Bett.“

Vielleicht räumt man die Spülmaschine noch in Ruhe aus, schaut ob die Kinder auch wirklich schlafen, sprüht schon mal das eigene Schlafzimmer mit Zirbelholzduft ein, lüftet zuvor noch den Raum, legt die Kleider für den nächsten Tag raus, betreibt Körperpflege, legt sich ins Bett und liest noch ein paar Seiten seines Lieblingsbuches oder hört zum Einschlafen ein Hörspiel.

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