Das richtige Mindset
Kennt ihr die Bestsellerautorin Stephanie Stahl? Ich bin großer Fan. Sie bringt den „Normalgestörten“ bei ihr inneres Kind zu erkennen. Das innere Kind, ist kein Konzept, das Stephanie erfunden hat, es ist ein Konzept aus der Psychotherapie und besagt, dass wir alle alte Muster und Denkweisen in uns tragen. Es gilt diese Muster zu erkennen und zu bemerken, dass nicht ich es bin, die schlecht von mir denkt, sondern eine alte Erfahrung, die mir vor einigen Jahren sagte: „Hey, du bist einfach nicht gut genug.“ Das kann eine Lebenserfahrung aus der Grundschule gewesen sein oder eine Erfahrung aus der Familie.
Heute gelten für uns diese alte Muster und Denkweisen immer noch. Wir handeln danach, ohne zu merken, dass es für uns leider niemals „genug ist“, niemals „genug sein kann“. Wir können nicht die Besten sein, denn es wird in unseren Augen immer jemanden geben, der besser ist. Allein deshalb, weil Menschen und deren Maßstäbe unterschiedlich sind. Wir haben nicht alle die gleichen Werte und was für die Chefin/den Chef die beste Vorgehensweise ist, muss nicht für mich die beste Vorgehensweise sein. Dass ich es nach Anweisung befolgen muss, muss deshalb nicht bedeuten, dass ich nicht richtig, nicht „gut genug“ bin.
Wenn wir es schaffen negative Gedanken über uns selbst in positive umzuwandeln, indem wir unseren inneren Kritiker erkennen und lernen neue Glaubenssätze zu formulieren, können wir unser Denken und unsere Erwartungen beeinflussen. Aus „Ich kann das nicht.“ wird dann beispielsweise „Ich erlerne Neues.“
Mit der Umformulierung sollen positive Erinnerungen aus der Kindheit geweckt und als Ressource nutzbar gemacht werden. Während wir uns mit dieser gewonnen Ressource im Hier und Jetzt die emotionale Zuwendung geben, die uns in der Vergangenheit gefehlt hat, wachsen auch neue Ressourcen.